Eickelborn


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Evangelische Kirche

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Evangelische Kirche

Es ist immer gut, wenn eine Gemeinde einen bestimmten Ort hat, wo sie sich sammeln kann, um Gottes Wort zu hören und seine Sakramente zu empfangen. Doch auf dem Wege zu diesem Ziel muß oft ein Provisorium in Kauf genommen werden. So ist es auch der evangelischen und katholischen Gemeinde hier ergangen, die ihre Gottesdienste im Festsaal abhielten.
Freilich paßte der sonstige Gebrauch des Raumes, z. B. für Theateraufführungen, nicht immer so ganz zu der gottesdienstlichen Bestimmung.


Darum war es für die Gemeinde eine besondere Freude, daß die Provinzialverwaltung daranging, eigene Gotteshäuser zu bauen. Durch das stärkere Übergewicht kam die katholische Kirche naturgemäß zuerst heran, dann war es aber ein feiner Zug, daß, als eine Kommission des Provinzialverbandes im Mai 1926 die neue katholische Kirche und das Schwesternhaus besichtigte, an diesem Tage zugleich die erste Besprechung über den Bau einer evangelischen Kirche abgehalten wurde. Der Plan wurde eifrig weiterverfolgt, und so konnte dann am 15. November 1926 die Grundsteinlegung erfolgen, die durch Superintendent Raabe, der damals seinen Sitz in Meiningsen hatte, in Anwesenheit von Direktor Dr. Hermkes und dem Anstaltspfarrer Gericke vollzogen wurde.

In die Urkundenkapsel wurden auch, wie das so Brauch ist, einige der gerade kursierenden Münzen gelegt, doch es mußte vermerkt werden, daß es nur Silber- und Kupfermünzen sein konnten, da es Goldmünzen in dieser Notzeit, nach Krieg und Inflation, noch nicht gab. Ein kleines, aber bedeutsames Zeichen, das wir gerade heute nicht vergessen sollten!

Die Ausführung des Baues hatte die Lippstädter Baufirma H. Pehle, die ja auch heute noch besteht, übernommen. Der Kunstmaler Ophey aus Düsseldorf war beauftragt, das Altargemälde anzufertigen, das den Barmherzigen Samariter darstellt und der Gemeinde nun immer unsere besondere Aufgabe hier vor Augen malt.

Am 8. November 1927 konnte dann die Einweihung der Kirche durch den damaligen Generalsuperintendenten D. Zöllner erfolgen.

Leider wird die Kirche heute nicht mehr für Gottesdienste genutzt. Momentan hat der Lippetaler Chor "Young Generation" die Kirche angemietet und benutzt sie als Probenraum.

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